Wir über uns

Stadttauben NRW ist ein Projekt, welches das Fachwerk Kreis Wesel in Zusammenarbeit mit vielen Stadttauben-Initiativen aus Nordrhein-Westfalen durchführt.

Wir haben uns deshalb zusammengetan, weil in vielen Städten in NRW die Stadttauben, also die freilebenden Wildtauben sowie auch die verwilderten Brief- und Zuchttauben, ein massives Problem darstellen oder von vielen Menschen als ein Solches wahrgenommen werden.

Unsere Zielsetzungen

1) Das Ziel unserer Arbeit ist die Verbesserung der Lebensbedingungen

a)    der Stadt- oder Straßentauben,
b)    von jenen Menschen, welche sich für die Stadttauben einsetzen sowie
c)    von jenen Menschen, welche sich durch zu große Stadttaubenpopulationen gestört fühlen.


2) Wir wollen ein nachhaltiges Stadttauben-Management etablieren, welches aus rechtlicher, ökonomischer und ökologischer Sicht die augenblickliche Situation in unseren Städten verbessert. Zu diesem Zweck führen wir die verschiedenen Interessengruppen zusammen.

3) Wir befürworten die Bestandskontrolle gem. § 17 des deutschen Tierschutzgesetzes, welcher den Austausch der Eier vorsieht, und lehnen Tötungsmaßnahmen jeglicher Art ab.

 

Problembeschreibung

Die Stadttauben werden in vielen Städten und Gemeinden als Ärgernis angesehen. Um der „Plage“ Einhalt zu gebieten, werden, meist aus Unkenntnis, entweder die Tauben verjagt oder vergrämt, seitens der Behörden Fütterungsverbote ausgesprochen oder aber die Tauben einfach getötet. Viele dieser als „Lösung“ angepriesenen Methoden widersprechen dem Tierschutzgesetz, insbesondere die Tötung der Tauben. Darüber hinaus bringen nicht alle Methoden den gewünschten Erfolg. Dadurch wird das „Problem“ lediglich verlagert, aber nicht wirklich gelöst. Man kann z.B. ein Haus oder eine Bahnunterführung „stadttaubenfrei“ bekommen, jedoch sitzen die Tiere dann beim Nachbarn und verursachen dort ein neues Problem.

Unser Lösungsansatz

Es gibt eine andere, viel effektivere Methode, welche wir kennen und auch selbst anwenden. Darüber hinaus organisieren wir diese Methode überall dort, wo unsere Hilfe gewünscht wird. Diese „Lösung“ nennt sich „das Augsburger Modell“ oder „das Aachener Modell“ und wird in 3 Schritten vollzogen:

1) Tauben anlocken bzw. „anfüttern“
2) aktive Geburtenkontrolle durch das systematische Austauschen der Eier gegen Attrappen und
3) gewissenhafte Versorgung der Alttiere zur Gesunderhaltung der Population.